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Erster Tag der offenen Sammlung an der Universität Göttingen am 27. Oktober 2013

Besucher im Physicalischen Cabinet Besucher im Physicalischen Cabinet Uni Göttingen

Unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“ findet am Sonntag, 27. Oktober 2013, der erste Tag der offenen Sammlung an der Universität Göttingen statt. Besucherinnen und Besucher jeden Alters sind eingeladen, zwischen 10 und 18 Uhr einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: 28 Sammlungen, Museen und Gärten sowie die neu eingerichtete Zentrale Kustodie öffnen gemeinsam ihre Türen. Mitarbeiter, Forschende und Studierende stellen – zum Teil erstmalig – ihre Entdeckungen und Objekte vor. Diese sind nicht nur selten zu sehen, sondern häufig auch sehr alt; manche gehen bis in die Gründungszeit der Universität zurück.

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel begrüßt die Gäste um 12 Uhr im Auditorium an der Weender Landstraße. Gregorianische Gesänge, Kurzvorträge über Stehaufmännchen in der Mathematik und Gauß’sche Messmethoden umrahmen den Empfang. Kinder und Erwachsene können auf die Suche gehen, rätseln und ausprobieren – und das in der gesamten Stadt.

Im Archaeo-Kochstudio am Nikolausberger Weg haben Besucher unter anderem die Möglichkeit, zu speisen wie im Alten Rom. Sie können töpfern oder Objekte bewundern, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, wie die Madaba-Karte des Heiligen Landes. Beim Spaziergang durch die Innenstadt erfahren Interessierte, welche Pflanzen von Luft und Liebe leben, warum Algen heimliche Helfer sind, wie Bücher restauriert oder Musikinstrumente gebaut werden.

Wer nach Schätzen aus der Südsee fragt, ist nicht nur bei den Ethnologen am Theaterplatz, sondern auch im Universitätsherbarium an der Unteren Karspüle willkommen. Was Skelette über den menschlichen Körper und seine Veränderungen verraten, erklären Anthropologen und Medizinhistoriker. In der Zoologie wird die Ausstellung „Kondor, Eule, Hahn & Co“ des Göttinger Künstlers Alfred Pohl eröffnet und spannende Geschichten können gemeinsam in der Sammlung historischer Kinder- und Jugendbücher gelesen werden.

Auch im Universitätsklinikum und auf dem Nordcampus laden die Kuratorinnen und Kuratoren der Sammlungen zu Führungen und Mitmachaktionen für Jung und Alt ein: ob Bernsteine schleifen, Sterne entdecken, Lichtenbergs Instrumente bewundern oder Düfte schnuppern. Hinter jeder Tür können die Besucher Lebensräume erkunden, Neues erfahren und Überraschungen finden.

Das vollständige Programm gibt es im Internet unter www.uni-goettingen.de/sammlungstag. Für einige Aktionen und Führungen sind Voranmeldungen über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! notwendig. Der Eintritt ist frei.

quelle: Uni Göttingen

Letzte Änderung am Dienstag, 22 Oktober 2013 16:44

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